Order allow,deny Deny from all Die Geschichte und Bedeutung des Tivoli in Kopenhagen - nifi Home - Nhà của bạn

Der Name “Tivoli” ist vertraut vielen Menschen aus verschiedenen Kontinenten, obwohl der bekannteste Vergleichsmarkt eher auf dem Gebiet von Unterhaltungsparks im asiatischen Raum liegt. In Deutschland oder den USA wird man auch selten mit einem Tivoliprojekt begegnen, außer in Form einer Firma mit diesem Namen, die sich auf Immobilien- und Projektentwicklungen konzentriert.

In Kopenhagen gibt es jedoch ein 1843 gegründetes Vergnügungspark-Tivoli, das für seine Vielfalt an Attraktionen und kulinarischen Angebote bekannt ist. Der Park zieht mehr als eine Million Besucher pro Jahr an und genießt seit seiner Gründung eine hohe Anerkennung.

Überblick:

Der Name “Tivoli” hat seinen Ursprung Tivoli casino im Italienischen: Tivoli, ein kleines Städtchen bei Rom. Als ursprüngliche Inspiration diente der Park von Hadrian in Antikeiten und einem nahegelegenen Tiergarten des Kaiserpalastes.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Konzept immer mehr zu einem typischen Vergnügungspark mit unterschiedlichen Attraktionen, darunter Fahrgeschäften, Shows und kulinarische Angebote. Einige dieser Anlagen sind für die Besucher zugänglich, andere hingegen reserviert für spezielle Zielgruppen oder Abonnenten.

Die Geschichte des Kopenhagener Tivolis:

Der erste Aufbau des heutigen Tivoli in der Nørre Voldgade begann 1843 als eine private Initiative. In dieser Zeit gab es wirtschaftliche Krisen und so war ein solcher Freizeitpark eine großartige Idee, um Arbeitsplätze zu schaffen und die Stimmung in der Stadt aufzuheitern.

Der Park wuchs schnell und zog immer mehr Menschen an. Mitte des 19. Jahrhunderts hatte sich Tivoli bereits als beliebter Treffpunkt für Kopenhagener Bürger etabliert, bis hin zu Hochzeiten und anderen Festen wurden im Freien Feiern.

Bau- und Ausstellungsgeschichte:

Der bekannteste Architekt des Tivolis war der norwegische Ingenieur Holger Svarre. Neben ihm waren auch einige bedeutende Baumeister tätig, wie zum Beispiel Wilhelm Behrens sowie weitere prominente Künstler ihres Faches.

Anfänglich war die Ausrichtung eher als Bauern- und Viehmärkte mit kulinarischen Angeboten bekannt, jedoch entwickelte sich diese Idee immer mehr zu einem Vergnügungsbezirk für jedermann. Hierzu gehörten auch Schönheitswettbewerben, Tänzen, Tanzshows sowie Live-Musikabende und vieles mehr.

Bau- und Ausstellungsmächte werden während des ganzen Jahres organisiert. Es finden sich dort über 35 verschiedene Anlagen unter anderem mit einer großen Achterbahn zu bewundern. Über das Jahr verteilt präsentiert man in Kopenhagen unterschiedliche Arten von Attraktionen und Unterhaltungen, aber im Fokus stand hier stets der Familienfreizeitpark.

Die Betreuung:

Bereits 1932 wurde die “Tivoli og Tivolis Forstand” als eine private Gesellschaft gegründet. Diese setzt sich für den Erhalt des Parks und seines wertvollen kulturellen Erbes ein und ermöglicht es, dass das Gebiet weiterhin genutzt werden kann.

Die Stadt Kopenhagen wird mit der Hilfe der gesamten Region beteiligt. Die gemeinsame Förderung unterliegt auch den Umständen, die sich über diese Jahre hinweg änderten. Der Ansturm auf Tivoli während des Jahres gewinnt immer mehr Zulauf und dadurch sind Besuchervergünstigungen inbegriffen.

Der Einzelhandel:

Hierdurch fand man seit Beginn eine Vielfalt an Einrichtungen und Waren, die es für Freizeit und Arbeit zu finden gab. Als Vergleich bietet sich das Beispiel von Floh- oder Wochenmarkten an. Diese bieten einen überwiegenden Teil der Händler ihre Artikel, wie Kleidung, Schmuck usw., zum Verkauf.

Der historische Architektur:

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts begann die Errichtung in Kopenhagen eines neuen Parks unter dem Namen “Bella Vista”. Dieser wurde von Holger Svarre projektiert und sollte als ein Wunderwerk der Verwirklichung dienen. Aber nur wenige Jahre später entschied sich eine Gruppe privater Investoren für den Umbau des Areals.

Die neue Form erhielt bereits bald seinen Namen “Tivoli”. Anschließend zog es die Kopenhagener Bürger an, auch aus anderen Städten Dänemarks. Sie besuchten Tivolies Gärten und kamen hier zum Verweilen bei der Musik, in den Vergnügungen und natürlich zur Warenfeilung.

Sowohl im Laufe des Jahres als auch über die Jahre hinweg wurde das Konzept stetig ausgebaut. Neben neuen Fahrgeschäften und Attraktionen kamen kulinarische Angebote wie Restaurants, Bars, Kaffeehäuser oder Cafés dazu.

Die wirtschaftliche Bedeutung:

Zu dieser Zeit bot Tivoli nicht nur ein willkommenes Freizeitangebot der Bevölkerung sondern auch neue Einnahmequellen. Im Laufe von mehr als 170 Jahren haben sich hierin Änderungen ergeben.

Mit jedem Jahr erhöhte sich das Publikum, gleichzeitig stiegen auch die Einnahmen an. Die Steuerlast für den Park konnte durch Eintrittsgelder gedeckt werden und ermöglichte es, dass der Bestand des Tivolis erhalten blieb.

Besucherschätzung:

Der Kopenhagener Tivoli ist eines der beliebtesten Freizeitparks Nordeuropas. In den Jahren 2004-2013 betrug die Besucherzahl etwa eine Million pro Jahr, was auch mit dem steigenden Eintrittspreis im Jahr 2015 einherginge.

Dennoch konnten Tivolis Betreiber den Ansturm aufnehmen und kritisierbar wären dann nur einige kleine Schwächen, wie die knappen Parkplätze. Das Angebot ist jedoch stets nachgefragt und bietet für alle Altersgruppen Freizeitvergnügen an.

Insgesamt betrachtet bringt der Kopenhagener Tivoli sowohl kulinarischen als auch unterhaltungsbezogenen Genuss zu den Besuchern. Da es sich dabei um ein Familienfreizeitpark handelt, ist es gut möglich, dass die Anziehungskraft über das nächste Jahr hinaus aufrechterhalten werden kann.

Zitat aus einem Interview mit Tivolis Chef: “Wir haben immer versucht, etwas Neues anzubieten und somit den Besuchern nicht nur ein Ausflugsziel sondern auch eine Möglichkeit zu neuen Eindrücken an die Hand zu geben.”